PRESSESTIMMEN

 

„…Das hervorragende Trio Enescu trifft freilich auch den Tonfall dieser Musik geradezu ideal: Dynamisch-artikulatorisch perfekt aufeinander abgestimmt, spielt es ausgesprochen atmosphärisch-klangschön. Mit unaufdringlicher interpretatorischer Meisterschaft verflüssigen die Musiker gleichsam die konventionellen Formen der Sätze. Und ihre virtuose Einspielung des Enescu-Trios ist allemal eine Ehrenrettung des Werkes ihres Namenspatrons.“

Fono Forum, Dezember 2016

„Sensibler Klang im großen Saal
… Ein wunderbar singender Ton kennzeichnet das Mozart-Trio.
Der Allegro-Kopfsatz des Mozart-Trios geriet sehr fein in der Klanggestaltung, Vibrato spielte bei den Streichern eine eher untergeordnete Rolle und wurde auch sehr differenziert eingesetzt. Ein äußerlich betrachtet minimaler Aufwand führte im Andante cantabile zu einem wunderbar singenden Ton und zu großer Wirkung. Das Final-Allegro gelang sehr überzeugend durch den leichten und federnden Gestus, der dennoch nie leichtfertig-oberflächlich geriet. Das Andante con moto von Grieg bezog seine berührende Interpretation vor allem aus zwei Quellen: Violine und Violoncello vereinten sich, sogar oft unisono, zu einer Stimme, die als ausbalanciertes Gegengewicht zum Klavier auftrat. Die leidenschaftliche Grundanlage mit großen Gefühlen wurde dabei sehr feinfühlig und auf Nuancen bedacht umgesetzt. Fanny Hensels Klaviertrio hat mit einem gleich besetzten Werk ihres Bruders nicht nur die Tonart gemeinsam. Der Impetus des Eingangssatzes (Allegro) mit der quirligen, aber ganz pulsierend im Hintergrund gehaltenen Begleitfigur und den weiträumigen Kantilenen in den Streichern verweist auf das „Bruderwerk“. Die Eigenständigkeit, mit der Hensel die kraftvolle Kantabilität hier in Klang umsetzte, war der Souveränität der Interpretation durch das Trio Enescu adäquat. Virtuosität geriet nie oberflächlich und war immer in den Dienst des gesamten Notentextes gestellt. Auch der dritte Satz, mit „Lied“ bezeichnet, orientierte sich an vokalen Vorbildern und entfaltete wunderbar hymnische Größe. Der rhapsodische Schlusssatz (Allegro moderato) fand schließlich einen überzeugenden Mittelweg zwischen der musikantischen Freiheit des Musizierens und der spannungsvoll geführten Architektur des Satzes…“

Süddeutsche Zeitung, November 2016

„Die drei Musiker widmen sich diesem Stück mit ihrem exquisiten Ensembleklang und können auch, gleich in den ersten Takten zu hören, durchaus energisch zu Werke gehen…
…den langsamen dritten Satz des Trios, muss man auf jeden Fall hervorheben, denn der klingt beim Trio Enescu einfach großartig. Unwahrscheinlich klangschön spielen die drei Musiker, in wunderbarer Schlichtheit und zartester Traurigkeit. Vermutlich wurde dieser Satz nie schöner aufgenommen.“

klassik.com, Oktober 2016

„…Den Rezipienten emotional zu berühren dürfte Enescu hier nicht schwer gefallen sein, und die in jeder Hinsicht erstklassigen jungen Musiker bringen diese Qualitäten auch mühelos zum Vorschein…

… beeindruckenden Fähigkeiten der Musiker, die dem Werk innewohnende Virtuosentum mehr als gerecht werden …“

European News Agency, September 2016

wiesbaden

„…Hinzu kommen, dass die Interpretation des erst vor fünf Jahren gegründeten Trios mit einer Frische und Homogenität daherkommt, dass einem fast die Ohren Schlackern.“

Journal Frankfurt, September 2016

wiesbaden

Trio Enescu überzeugt mit Komponistinnen-Programm beim Rheingau Musik Festival…

„…Die Pianistin Gabriele Gylyte, Geigerin Alina Armonas-Tambrea und Cellist Edvardas Armonas sorgen im sensibel abgestimmten Zusammenspiel dafür, dass mitreißender Einfallsreichtum und Originalität der Komposition [Fanny Hensel Klaviertrio op. 11] im Metternich-Saal angemessen zur Geltung kommen…Von den Qualitäten des Trios kann man sich beim RMF auch in zwei Stücken der 1918 im Alter von nur 24 Jahren verstorbenen Lili Boulanger überzeugen. Wunderschöne Cello-Kantilenen lässt Edvardas Armonas in „D´un soir triste“ hören, einem Stück, dessen Architektur von weit ausgreifenden harmonischen Spannungsbögen getragen wird. Das impressionistische Farbenspiel auch von „D´un matin de printemps“ (Von einem Frühlings-morgen) gehört zu den stärksten Eindrücken aus dem Programm „starker Frauen.“

Wiesbadener Tagblatt, August 2016

Wildauer Rundschau

„Ein unglaublicher Klangreichtum verbunden mit ungebremster Spielfreude…

Am 9.7. 16 spielte das exzellente Trio Enescu, dem enorme musikalische Ausdruckskraft und feinsinniges Zusammenspiel innewohnen, was beste internationale Kritiken und Preise bestätigen…Bereits mit den ersten Tönen verwandelten die Musiker den bis zum imposanten Glasdach hinauf offenen Büchersaal in ein Konzerthaus voller Atmosphäre und bezauberten die reichlich erschienenen Zuhörer mit ihrer Kunst. In Werken von Mozart, Boulanger und Fanny Hensel-Mendelssohn beeindruckten sie mit facettenreichem Spiel, fein gezeichneter Stimmführung der einzelnen Instrumente und ungebremster Spielfreude. Anhaltender Applaus war verdienter Lohn für das Trio und Dank für einen wunderbaren Konzertabend, der zugleich Appetit auf mehr machte…“
Wildauer Rundschau, Juli 2016

wiesbaden

„…Dem glanzvollen, von originellen Einfällen überquellenden g-Moll-Stück [Clara Schumann Klaviertrio, op. 17] schenkte das Trio Enescu die nötige Wucht und Leidenschaft. Die litauische Pianistin Gabriele Gylyte-Hein verband Kraft und Virtuosität mit Sensibilität, ihr zur Seite die Geigerin Alina Armonas-Tambrea mit großem, warmem Ton, ausgezeichnet mit dem Cellisten Edvardas Armonas harmonierend. Überzeugend war die Gliederung in großen Bögen, mit präziser Phrasierung, differenzierter Dynamik und sicherem Gefühl für Steigerungen.
Offenbach Post, Mai 2016
wiesbaden

„LYRISCHE PASSAGEN MIT VIEL WÄRME“

„…Das Trio Enescu mit Alina Armonas-Tambrea (Violine), Edvardas Armonas (Violoncello) und Gabriele Gylyte (Klavier) führte das Werk [Clara Schumann Klaviertrio, op. 17] mit perfektem Ensemblespiel auf. Themen, die von einem Instrument zum andern wechselten, wurden hervorgehoben, parallel geführte Passagen sangen wie von einem einzigen Instrument gespielt, das Klavier beteiligte sich oft mit brillant umspielten Themen-Strukturen am Dialog. Neben lyrischen Passagen, die viel Wärme ausstrahlten, kam es im 1. Satz auch zu kraftvollen akkordischen Höhepunkten. Ein schroffer Schluss stellte den wehmütigen Charakter infrage. Das Scherzo begann mit einem leichtfüßigen Geigenmotiv, das wieder perfekt im klassischen Duktus in allen Stimmen verarbeitet wurde. Im Andante setzten die Streicher ihre Arbeit in sanftes Streicheln um; das Klavier lieferte dazu im Hintergrund leise Dreiklänge. Der Schluss-Satz, ein Allegretto, forderte viel Energie. Wuchtige Akzente wurden gesetzt; ein Fugato mit nacheinander einsetzendem Thema wies in die Barockmusik zurück…Ein energiegeladener Einstieg schuf im 1. Satz [Robert Schumann Klaviertrio F-Dur op. 80] einen Kontrast zu dem kantabel ausgesungenen Seitenthema. Im 2. Satz, „Mit innigem Ausdruck“ überschrieben, hielten Geige und Cello Zwiesprache in Gegenbewegung, vom Klavier in Dreiklangs-Triolen umspielt. Man wurde an Schumanns unglaublich ausdrucksvolle Lied-Kompositionen erinnert. Das Scherzo ließ anfangs das Klavier zu langen Tönen der Streicher hüpfen, dann traten Klavier und Geige als geniale Partner zu dunklem Cello-Grund auf. Im Finale führte ein gleichmäßiges Staccato-Motiv die Instrumente nach oben und unten auseinander und vereinte sie dann zur Einstimmigkeit. Eine schnelle Koda setzte die Schluss-Akkorde. Das Publikum, das sich hier und da beim Applaudieren nicht bremsen ließ, jubelte jetzt lauthals.“
Westfälische Rundschau Mai 2016

wiesbaden

„DAS TRIO BIETET MUSIKALISCHEN HOCHGENUSS“

„…bereits vom ersten Satz des so genannten Erzherzog-Trios von Ludwig van Beethoven an durfte man das hervorragende Zusammenspiel der jungen Musiker genießen.
Sehr gut ausbalanciert zwischen den Instrumenten und mit homogenem Klang der Streicher erklang bereits der Kopfsatz. Durch die Ausgewogenheit wirkte auch das folgende Scherzo transparent. Ausdrucksstark und erfreulicherweise mit nur sehr sparsam eingesetztem Vibrato setzten Alina Armonas-Tambrea (Violine), Edvardas Armonas (Violoncello) und Gabriele Gylyte-Hein (Klavier) den langsamen
Satz um, bevor sie im Finalsatz noch einmal ihr punktgenaues Zusammenspiel unter Beweis stellten…“

Bonner Generalanzeiger, Dezember 2015

wiesbaden

„HÖCHSTE EXPRESSIVITÄT“

„…Im Mittelpunkt des Konzerts stand das mächtige Trio Nr. 3 c-Moll op. 101 von Johannes Brahms. Während das Mozart-Trio durch seine konzertante Ausrichtung Brillanz und Präzision erfordert, kommen bei Brahms noch die intensiven harmonischen Ausweitungen und die dynamische Breite hinzu. Kraftvolle Klavierakkorde im Klavierpart leiten den dramatisch düsteren Mollsatz ein, dann folgen stürmische harmonische Bewegungen, von Gabriele Gylyte mit enormer Klangenergie gestaltet. Wie eine Ballade klingt das Thema in Violine und Violoncello, große Expressivität war da im Spiel. So klingt Kammermusik auf höchstem Niveau, voller Energie, und ein Zusammenspiel, das mächtige Kräfte entfaltet…Alina Armonas, Gabriele Gylyte und Edvardas Armonas, drei sympathische und herausragende Musiker, zeigten in diesem anspruchsvollen Programm Vielseitigkeit, makellose Technik und eine mitreißende Spielfreude.“

Die Rheinpfalz, September 2015

wiesbaden

„SELTENE SCHÄTZE DER MUSIK“

„…Diese kraftvolle, hochexpressive Musik liegt den drei Musikern [G. Enescu Trio a-Moll] – die souveräne Pianistin ist voller Kraft und mit beeindruckender Technik auf dem Posten, und die ebenbürtigen Streicher tragen mit glutvollem Klang dazu bei, dass das Werk die Hörer rundum zufriedenstellt. Da hatte man in dem einleitenden Es-Dur-Klaviertrio (HoB. XV:30) von Joseph Haydn bereits eine erlesene Kostprobe aus dem klassischen Genre vernommen – auch hier gefiel die kammermusikalische Überlegenheit der Interpreten ebenso wie das Stück aus Haydns später Reifezeit selbst…Als weitgehend unbekanntes „Schmankerl“ des Repertoires wurde im zweiten Teil das Klaviertrio Nr. 1 d-Moll von Anton Arensky geboten…Das junge, ausgezeichnete und für die Zukunft sehr vielversprechende Trio tut gut daran, solche Schätze dem Vergessen zu entreißen…“

Kölner Stadt-Anzeiger, Oktober 2014

wiesbaden

CD GEORGE ENESCU, GABRIEL FAURÉ KLAVIERTRIOS

„…was soll man noch loben? Die Interpreten natürlich: Sie haben ihr Trio nach Enescu benannt und präsenrieren sich als ideale Interpreten seiner Musik, denn sie scheinen seine Tonsprache unmittelbar zu verstehen. Expressivität einerseits, strukturelle und formale Klarheit und Raffinesse andererseits kommen keine Sekunde lang zu kurz. Das ist in Gabriel Faurés Klaviertrio d-Moll op. 120 nicht anders; überhaupt war es eine sehr gute Idee, diese beiden so verwandten und gleichzeitig so verschiedenen Werke miteinander zu kombinieren. Eine schöne CD.“

RONDO, Juli 2014

wiesbaden

“Zu hören ist mächtige Klangsubstanz, jeder der drei Spieler vermag kraftvoll aus dem Ganzen hervorzutreten, gemeinsam verschmilzt man zu einem breit dahinfließenden Ton”

Fono Forum, Juli 2014

wiesbaden

„…Das Trio arbeitet die Strukturen wunderbar heraus, übertreibt nicht im Gestus, sondern stellt eine klar verständliche, entschlackte und doch voller Wärme strahlende Version vor. Das Zusammenspiel ist vorbildlich…“

Ensemble Magazin, Juli 2014

wiesbaden

„MIT LEIDENSCHAFT IN SCHUMANNS KLANGSTÜRME“

„…Ein hervorragendes Ensemble, das sich durch bestens koordiniertes Zusammenspiel und die Fähigkeit zu ausdrucksvollen Modellierungen auszeichnet…Sensibel und dynamisch fein abgestuft präsentiert das Ensemble diese klanggesättigte, vorimpressionistische und in mächtigen Steigerungen aufschäumende Musik [G. Fauré Trio d-Moll op. 120]. Dass die drei Musiker den virtuosen Wettstreit zwischen Streichern und Klavier im Finale blendend bestehen und sämtliche Aufgaben so locker meistern, liegt vor allem in ihrer perfekten Abstimmung untereinander. Das gilt auch für Robert Schumanns F-Dur-Trio op. 80. Leidenschaftlich stürzen sie sich in Schumanns Klangstürme, mit strammem Fugato fegen sie das das besinnliche Zitat des Kunstliedes „Dein Bildnis wunderselig“ hinweg. Hellwach geht das Trio den bizarren, metrisch-rhythmisch verqueren Figuren des Scherzo-Satzes nach, um im Finale mitreißende Spielfreude zu entfachen, sprühend selbst in den verästelten polyphonen Passagen…“

Darmstädter Echo, November 2013